Plitschi und Platschi

Reise der Regentropfen
Abenteuer für Kinder

Einen langgehegten Wunsch hat sich Ulrike Massmeyer mit "Plitschi und Platschi" erfüllt. Die Nikolausbergerin schrieb die Geschichte von zwei ungewöhnlichen Regentropfen, die sich ihr Vater für seine beiden Töchter einst ausdachte, neu und illustrierte sie.
Es braucht seine Zeit bis die jungen Regentropfen erkennen, dass sie unzertrennlich und anders sind als andere Wassertropfen. Die beiden, Plitschi und Platschi, gehen auf eine Reise. Sie wollen das Meer erreichen. Dabei erleben sie viele Abenteuer. Dürfen mit einer Eule fliegen, können einen Falter retten und eine Möwe in ihre Heimat bringen.
Reisen bildet. Die Reise der Regentropfen auch. Massmeyer erklärt die Entstehung von Regentropfen, den Wasserkreislauf und es geht um Respekt gegenüber der Natur und ihren Geschöpfen. Ein schönes Buch zum Vorlesen und Anschauen. Neben den neuen Illustrationen hat Massmeyer auch die Tuschbilder, die sie und ihre Schwester vor etwa 30 Jahren zur Regentropfen-Geschichte malten, im Anhang veröffentlicht. Sie hat einer Geschichte ihrer Kindheit einen neuen Inhalt gegeben und sich einen Traum erfüllt: Ein wunderbares Kinderbuch. Göttinger Tageblatt Dez. 2009

Bei Kaufinteresse können sie das Buch im Fachhandel oder bei Amazon erwerben.

Danke,
an alle fleißigen kleinen und großen Leser und die vielen, positiven Rückmeldungen.
Sie waren der Impuls für mich, die Geschichte weiter zu schreiben und neue Zeichnungen von den Beiden anzulegen. Beides hat mir viel Freude bereitet, und tut es noch.
Danke besonders auch an alle, die mich bei der Bekanntmachung des Buches bisher so toll unterstützt haben. Die Zusammenarbeit ist einfach toll!

Danke

Buchvorstellungen

Seit 2010 war ich mit meinem Kinderbuch auf verschiedenen Buchvorstellugen gewesen, Bibliotheken, Kindergärten, Grundschulen und, unvergesslich schön, einem bezaubernden Tag mit mehreren Lesungen in Dresden. Gerne komme ich mit Plitschi und Platschi auch in ihre Einrichtung, um von den beiden außergewöhnlichen Burschen den Kindern zu erzählen und Abschnitte aus dem Buch zu lesen. Die Bilder können dabei mittels Beamer betrachtet werden. Ich freue mich auf ihre Anfrage. Die Kontaktdaten finden sie im Impressum

Leseprobe

Die Reise geht weiter „Das Leben ist ein Abenteuer”, heißt Buch zwei, in dem die Geschichte von Plitschi und Platschi weitergeht.
Momentan entstehen die vielen Aquarellen, die die Zwei wieder lebendig werden lassen, und ich suche einen Verlag für die Veröffentlichung.

Hier gibt es, für Interessierte, eine kleine Leseprobe.

Kapitel 2

„Blib Blub Blab”

„Oh, alles brummt!”, stöhnte Plitschi, der nach einem harten Aufprall auf dem Bauch zum Liegen gekommen war und fasste sich mit beiden Händen an den Kopf. Mit noch geschlossenen Augen, ging er langsam auf die Knie, setzte sich dann auf den Boden und lehnte sich an den Baum, der direkt hinter ihm stand.
„Oh, mein Popo tut auch weh!”, stellte er dabei fest. „ Ich glaube, ich bin total kaputt!” Er linste vorsichtig mit einem Auge auf seine Beine und wackelte anschließend mit den Füßen und dann mit den Händen.
„Arme und Beine scheinen in Ordnung zu sein. Aber wo bin ich?”, sprach er in Gedanken vor sich her.
„Blub Blib Blub”, blubberte es da direkt vor ihm.
Plitschi öffnete seine Augen nun ganz und konnte nicht glauben, was er da sah!
Vor ihm im Halbkreis aufgereiht standen lauter super winzige Wassertropfen. Genau acht an der Zahl. Sieben sahen genauso aus wie er. Sieben winzige Plitschis! Und der Achte? „ Du siehst ja aus wie mein Bruder Platschi?! Das versteh ich nicht. Wo kommt ihr denn her?” „ Blib Blub Blib Blab Blub Blib Blob”, ging es da durcheinander, und die Kleinen streckten ihm die Arme entgegen. „Blib Blub Blub? Was soll das denn heißen?, fragte Plitschi. Aber da sprangen die Kleinen schon auf ihn drauf, herzten und drückten ihn, wie Kinder ihrer Mutter umarmen. „ Oh, das kitzelt.”, kicherte Plitschi und lies sich gerne umschmusen. Die Kleinen sahen ihm nicht nur ähnlich, sie waren auch so wild und stürmisch wie er. Plitschi tobte mit ihnen, spielte Verstecken, schaukelte sie auf Lianen hin und her und immer wieder sprangen sie alle auf ihm herum, als wäre er ein Trampolin. Na ja, fast alle. Wen wundert es, dass der kleine Platschi anders war als seine Brüder. Während sie Plitschi an den Rand der Erschöpfung brachten, baute er brav kleine Türmchen oder untersuchte interessiert seine Umgebung. Der Kleine war ein kluges, aufgewecktes Kerlchen. Das stand fest. „Wie der große Platschi.”, dachte Plitschi und wurde bei dem Gedanken an Platschi traurig. „Hoffentlich findet er mich bald!”, dachte er. Plitschi tat es trotzdem leid, dass der kleine Platschi so allein für sich spielte. Versuchte Plitschi ihn anfangs noch zu überreden mitzuspielen, war er bald froh, dass wenigstens Einer ihn in Ruhe lies. Die kleinen Plitschis waren doch sehr anstrengend und ließen ihm keinen Moment Pause. Plitschi versteckte sich so gut er nur konnte, aber sie fanden ihn immer sofort und zogen an ihm herum. „Blib Blib Blib!”, schrien sie, was wohl soviel heißt wie, „ Noch mal Noch mal Noch mal!” Aber Plitschi konnte und wollte irgendwann nicht NOCHMAL! „Schluss jetzt!”, rief er laut und wütend, als sie keine Ruhe geben wollten. Er war selbst erschrocken, wie heftig das in seinen Ohren klang. Einwenig so, als hätte Platschi mit ihm geschimpft. Im Toben plötzlich erstarrt und erschrocken schauten ihn sieben Paar Augen an. Augenblicklich kullerten jede Menge krokodilsgroße Tränen. Erstaunlich, dass so kleine Tropfen so große Tränen weinen können. „Oh, es tut mir Leid. Ich hab es nicht so gemeint!” Plitschi brach es fast das Herz, sie so traurig zu sehen. „Aber, ich kann wirklich nicht mehr!” Er setzte sich erschöpft nieder und lehnte sich wieder an den Baum, an welchem er vor Stunden schon gesessen hatte. Augenblicklich lagen die Sieben an ihn gekuschelt in seinen Armen. Der kleine Platschi lehnte an seinem Bein. „Ihr seid ja wirklich süß, aber auch sehr anstrengend. So kann das nicht weitergehen!”, stöhnte Plitschi völlig erschöpft. Die Kleinen hörten ihn schon nicht mehr. Jetzt lagen sie friedlich schlafend bei ihm. Kein „Blib Blub Blob „ war mehr zu hören.
„Ich möchte wirklich mal wissen, wo ihr eigentlich hergekommen seid. Und wo ist eure Mutter? Ach Platschi, dass glaubst du mir nie, was ich hier heute erlebt habe!”, dachte er und schaute in das undurchdringliche Grün des Regenwaldes.